Pressemitteilungen 2016

„Freies Wort“ Zella-Mehlis; 11. April 2016

 

 

 

 

Stadtanzeiger Zella-Mehlis Nr. 6/2016 Seite 12

 

„Freies Wort“ Zella-Mehlis; 13. Februar 2016

 

Neue Attraktion in der Ausstellung auf der Leuchtenburg

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Neue-Attraktion-in-der-Ausstellung-auf-der-Leuchtenburg-603474575

Die Österreichische Post hat der Ausstellung „Porzellan-Welten“ auf der Leuchtenburg die erste Porzellan-Briefmarke der Welt geschenkt.
 
Anne Meinzenbach zeigt die erste Porzellan-Briefmarke der Welt Foto: Friedhelm Berger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anne Meinzenbach zeigt die erste Porzellan-Briefmarke der Welt Foto: Friedhelm Berger

 

Seitenroda/Wien. Die Ausstellung „Porzellan-Welten“ auf der Leuchtenburg in Seitenroda ist um eine Attraktion reicher: Die Österreichische Post hat dem Museum jetzt die erste Porzellan-Briefmarke der Welt geschenkt. „Sie ist eine wunderbare Bereicherung für unsere Sammlung, die bekanntlich nicht arm an sensationellen Objekten ist“, freut sich Diplom-Museologin Anne Meinzenbach über die Überraschung aus Wien.

 

Die Porzellan-Briefmarke – sie ist ein offizielles Postwertzeichen für große Briefsendungen ins Ausland – hat einen Nominalwert von 5,90 Euro, eine Größe von 35 x 35 Millimeter und wiegt exakt elf Gramm. Hergestellt wurde die Weltneuheit in der Neuen Wiener Porzellan-Manufaktur Augarten. Als Motiv zeigt die Spezialmarke die berühmte „Wiener Rose“. Porzellan-Expertin Meinzenbach: „Die Purpur-Rose zählt zu den frühesten Motiven des österreichischen Porzellans und geht auf Entwürfe der kaiserlichen Manufaktur um das Jahr 1740 zurück. 1924 wurde das Lieblingsmotiv der Wiener Porzellanmaler dem Jugendstil angepasst, mit stilisierten Rosenblättern, feinen Schattierungen und einer schlichten Eleganz. Bis heute präsentiert sich die Rose im zeitlosen Design auf vielen Kaffee- und Tee-Services.“ Für die Serien-Produktion der Spezialmarke aus Porzellan (Auflage: 150 000 Exemplare) war die Herstellung neuer Werkzeuge und ein neu entwickeltes Verfahren notwendig. „Jede einzelne Briefmarke wurde im so genannten Glühbrand bei 960 Grad Celsius 24 Stunden gebrannt, glasiert und nochmals gehärtet“, erzählt Claudia Lughammer vom Produktmanagement der Österreichischen Post in Wien „Motiv und Farben wurden in einem weiteren Arbeitsgang im Siebdruck aufgebracht und bei einer hohen Temperatur eingebrannt, um Farbechtheit zu gewährleisten.“ Für Anne Meinzenbach ist die Marken-Sensation aus Österreich eine Kombination aus Innovation und Tradition, Eleganz und Ästhetik in vollendeter Form. „Wer irgendwo in der Welt einen Briefumschlag mit dem kleinen Porzellan-Quadrat bekommt, wird ihn bestimmt nicht in den Papierkorb schmeißen.“

Friedhelm Berger / 10.02.16 / OTZ

 

Meininger Tageblatt; Januar 2016

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